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Jedes zweite Label von Alpha

Alpha Energy & Environment aus Bamberg hat für drei hiesige Projektentwicklungen der IVG Immobilien sowie für ein weiteres Gebäude in Budapest erfolgreich die LEED-Zertifizierung durchgeführt.

Albert Engelhardt
10. Februar 2011

Im Land der Magyaren wurde damit erstmals das LEED-Zertifikat vergeben. Ebenfalls zum ersten Mal ziert das Platin-Label – als Anerkennung für ökologische, energetische und betriebsrelevante Höchstleistungen – nach der aktuellen Version (LEED Core & Shell V3.0) eine deutsche Projektentwicklung. Alpha Energy & Environment zeichnet mittlerweile für die Hälfte aller erfolgten LEED-Zertifizierungen in Deutschland verantwortlich.

Mit dem erwähnten LEED-Platin-Label wurde eine Projektentwicklung an der Landsberger Straße in München, nahe dem Hauptbahnhof, ausgezeichnet. Das Gebäude (MK 1) umfasst eine Nutzfläche von 5.800 m2 und ist zu 90% vermietet. Auch Alpha Energy & Environment wird einen Teil des Objekts beziehen. Mit LEED-Gold ausgezeichnet wurde das benachbarte, etwas größere Bauteil MK2: Es umfasst eine Nutzfläche von 20.600 m2 und ist komplett an FTI Touristik vermietet. LEED-Silber erhielt als erstes Neubauprojekt in Europa (nach dem neuen System LEED-CS v2009) das IVG-Projekt Artquadrat an der Bonner Museumsmeile, das mit 12.200 m2 BGF an eine Telekom-Tochter vermietet ist.

Ein Silber-Label hat der ebenfalls von IVG entwickelte Infopark E in Budapest erhalten. Es ist das erste LEED-zertifizierte Gebäude in Ungarn und der letzte Bauabschnitt eines Büroparks von insgesamt rund 100.000 m2. Die Alpha-Gruppe hat dort bereits seit 2005 die Organisation des FM sowie die Qualitätssicherung übernommen. Der ungarische Staat hat dort jetzt für 20 Jahre Büroflächen für das neue European Institute of Innovation and Technology der EU gemietet. (ae)

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Eine Schulterverletzung beendete Anfang der 2000er Jahre Fabian Spindlers Karriere im Basketball. Der gebürtige Schwabe sattelte um und stieg in die Immobilienbranche ein. Seit rund 15 Jahren ist er für den Immobilienfonds-Anbieter Jamestown in Köln tätig. Angefangen hat er dort als Trainee und Assistant Fund Manager. 2016 zog es ihn nach Atlanta zum US-amerikanischen Hauptsitz des Unternehmens. Dort war er für das Portfoliomanagement und die deutschen Privatkundenfonds zuständig, bevor er Ende 2019 als Geschäftsführer nach Köln zurückkehrte.

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