Beinbrech erweitert Geschäftsleitung mit Jan Böcking
Jan Böcking ergänzt die Geschäftsleitung von Beinbrech in Bad Kreuznach. Das berichtet Oeffentlicher Anzeiger.
Jan Böcking, 31, ergänze seit Anfang des Jahres die Geschäftsleitung des Holz- und Baustoffzentrums Beinbrech in Bad Kreuznach. Gemeinsam mit seinem Vater Georg Böcking, 61, und Geschäftsführer Sebastian Flederer bilde er die Geschäftsleitung. Georg Böcking sei seit 1991 Geschäftsführer. Jan Böcking habe seine Ausbildung bei Dyckerhoff in Wiesbaden absolviert, Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und danach drei Jahre in einer Unternehmensberatung in München gearbeitet. Die Entscheidung für den Eintritt ins Familienunternehmen sei an Weihnachten 2024 gefallen.
Beinbrech habe 2016 rund 10 Mio. Euro in die Firmenzentrale am Schwabenheimer Weg in Bad Kreuznach investiert. Das Unternehmen plane, seine Lagerkapazitäten zu erhöhen. Der Wohnungsbau gehe zurück, während Sanieren und Renovieren nach Unternehmensangaben zulegten. Holzbauer, Zimmerleute und Dachdecker im Umkreis von 200 Kilometer würden mit Materialien für den Holzbau beliefert.
Wie Oeffentlicher Anzeiger berichtet, beschäftigt Beinbrech derzeit 285 Menschen, darunter 25 Auszubildende; zuvor ist von rund 300 Mitarbeitern die Rede. Das 1821 von Johann Jacob Beinbrech gegründete Unternehmen werde in siebter Generation geführt. Friedrich Beinbrech habe 1853 das Holz- und Eisenwarengeschäft übernommen. Nach Gustav Böckings Tod Anfang der 1940er-Jahre habe Ellen Böcking das Unternehmen geleitet, 1948 sei Heinz-Werner Böcking eingetreten. Beinbrech unterhalte Standorte in Bad Sobernheim, Bad Kreuznach, Mainz, Meisenheim und Ramstein mit rund 170.000 qm Betriebsfläche. Das Vertriebsgebiet umfasse Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und den französischen Grenzraum.